Wasserstrom rein, Atomstrom raus

Strom ist ein internationales Handelsprodukt. Das zeigt der Blick in die Schweizer Verbrauchsstatistik des Jahres 2020. Danach liegt der Anteil der Kernenergie am Strom aus der Steckdose bei 20 Prozent. Produziert wurde aber deutlich mehr. Die Überschüsse wurden exportiert. Dafür importierte die Schweiz beträchtliche Mengen an Strom, rund ein Viertel des Verbrauchs, aus Wasserkraft. Zwei Drittel des Stromes, der aus Schweizer Steckdosen fliesst, sind in Grosswasserkraftwerken produziert worden. Davon sind aber nur rund drei Viertel in der Schweiz produziert worden. Das restliche Viertel wurde importiert. Der Anteils des AKW-Stromes lag bei 19,9 Prozent. Der Produktionsanteil in der Schweiz erreicht aber ein knappes Drittel. Der Überschuss wurde exportiert. Die neuen eneuerbaren Energien erreichen einen Marktanteil von 10,3 Prozent. Nahezu bedeutungslos sind mit zwei Prozent die fossilen Energieträger für die Stromproduktion. Erst seit 2018 gelingt des den Stromhändlern, den schon seit 2006 verlangten Herkunftsnachweis, der auf der Stromrechnung deklariert werden muss, hinreichend genau zu erheben. Noch 2016 galt rund ein Fünftel des Stromes als «nicht überprüfbarer Energieträger». Heute liegt der Anteil bei zwei Prozent. Ein Trend lässt sich deshalb nur schwer ableiten.

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Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Energie. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin.

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