Welcome back im Klimaclub

Die Vereinigten Staaten sind als zweitgrösster Klimasünder der Welt dem Pariser Klimaschutzabkommen wieder beigetreten. Schon am Tag seines Amtsantrittes unterzeichnete der neue US-Präsident Joe Biden eine entsprechende «Executive Order» und hob den von seinem Vorgänger Donald Trump verfügten Austritt auf. Die USA sind damit, nach einer 30-tägigen Übergangsfrist, wieder zurück im Klimaclub. Biden hatte schon mit der Ernennung des ehemaligen US-Aussenministers John Kerry, einer der Architekten des Klimaschutzabkommen, ein erstes Zeichen gesetzt, dass er es ernst meint mit dem Klimaschutz. Zwei Billionen Dollar sollen nun in entsprechende Massnahmen gesteckt werden. Angesichts hauchdünner Mehrheiten in beiden Parlamentskammern wird das eine Gratwanderung. Biden setzte weitere umweltpolitische Zeichen. So hat er die Bewilligung für den Bau einer Ölpipeline aus der kanadischen Provinz Alberta nach Texas ebenso widerrufen wie die von Trump verfügte Erhöhung der Abgasgrenzwerte für Motorfahrzeuge und Ölförder-Lizenzen in Alaska. Und schliesslich stellte er zwei rohfstoffreiche nationale Monumente wieder her: Grand Staircase und insbesondere Bears Ears, auf das die Uranindustrie ein Auge geworden hatte.

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Vor dem Hintergrund der aktuellen „Energiewende“-Debatten möchten wir einen kritischen Diskussionsbeitrag leisten für all jene, die mehr wissen wollen zum Thema Energie. Und wir möchten einen Beitrag leisten, die tiefen ideologischen Gräben zu überwinden, die Befürworter und Gegner trennen. Denn die Wahrheit wird bei diesem Thema sehr schnell relativ bzw. relativiert, man bewegt sich auf einem Feld, in dem sich Experten, Meinungsmacherinnern, Ideologen, Betroffene, Opfer, Lobbyisten, Politikerinnen und Weltenretter tummeln. Sie alle sollen zu Wort kommen, sie sollen von ihrer Wahrheit erzählen, der Wahrheit des Strahlenopfers ebenso wie jener des Kraftwerkbetreibers, des Befürworters und der Gegnerin.

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