Erster SMR-Reaktor an Land geplant

Russland plant den ersten landbasierten Small-Modular-Reactor (SMR) in der rohstoffreichen Republik Sacha (auch Jakutien), wo auf der Fläche der Europäischen Union eine knappe Million Menschen auf Permafrostböden leben. Mini-Reaktoren mit Kapazitäten von einigen Dutzend Megawatt gelten wegen ihres modularen Aufbaus als die AKW’s der Zukunft, erlauben sie doch eine Art Serienfertigung und damit deutlich geringere Baukosten. Auch in den Vereinigten Staaten werden die SMR von der Atomlobby seit kurzem auch mit Regierungsgeld gepusht. Russland ist den US-Amerikanern aber technologisch weit voraus. So ist mit der Akademik Lomonossow das erste mit SMR-Reaktoren bestückte schwimmende AKW schon seit vorigem Jahr in Betrieb, und schon 2027 soll das erste an Land folgen. Die Amerikaner wollen 2029 soweit sein. Gleich zwölf SMR sollen dabei zu einem Kraftwerk mit einer Leistung von 720 Megawatt zusammengeschaltet werden. SMR gelten als sicherer, weil vor allem das Risiko einer Kernschmelze deutlich geringer sei als bei grossen Reaktoren. Anderseits arbeiten SMR weniger effizient, und in der Summe ergeben sich grössere Mengen an radioaktiven Abfällen. SMR werden im künftigen, auf erneuerbare Energien setzenden Versorgungssystem als Lieferanten von Bandenergie gepriesen, die entweder direkt ins Netz speisen oder, wenn bei überschüssigem Wind- oder Sonnenstrom, mit Elektrolyse den Strom in Wasserstoff wandeln.

Eine initiative des

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