Unfall in Mayak bestätigt

Von Russland bis heute dementiert, haben Wissenschaftler aus aller Welt die Ursache und Örtlichkeit eines atomaren Unfalles im südlichen Ural vor drei Jahren nun nachgewiesen. Es ist ein alter Bekannter: Die atomare Wiederaufbereitungsanlage Mayak. Damit bestätigen sich die Vorwürfe der im Pariser Exil lebenden Dissidentin Nadezda Kutepova (Mensch und Atom berichtete). Der Wiener Standard und die Zürcher NZZ berichten ausführlich über die Spurensuche. Unbestritten war die Freisetzung von beträchtlichen Mengen des Radionukleides Ruthenium-106, dessen Spuren sich weltweit nachweisen liessen. Unbestritten war auch die Quelle der Freisetzung: der südliche Ural. Schon 2019 war einem Forscherteam der Nachweis gelungen, dass das Radionukleid zwischen 26. und 26. September 2017 freigesetzt worden war. In zwei neuen Studien gelang es nun, den Verdacht gegen die Wiederaufbereitungsanlage Mayak zur Gewissheit zu machen. Die russischen Behörden schweigen sich zu dem Vorfall weiter aus. In Mayak war es 1957 zum ersten Super-Gau der Geschichte gekommen.

 

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