Urs Fitze

Es war absehbar: Die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat eben federführend beigetragen, das CO2-Gesetz an der Urne zu versenken, und nun propagieren führende Exponenten der Partei die Atomkraft und fordern den Neubau eines AKW. Ein Comeback wäre schon gesetzgeberisch sehr schwierig.

Es war absehbar: Die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat eben federführend beigetragen, das CO2-Gesetz an der Urne zu versenken, und nun propagieren führende Exponenten der Partei die Atomkraft und fordern den Neubau eines AKW. Ein Comeback wäre schon gesetzgeberisch sehr schwierig.

 
Die vier grössten Stromproduzenten der Schweiz sind europäischer denn je. Mit Ausnahme der Wasserkraft setzen sie fast ausschliesslich auf Investitionen in Kraftwerke im europäischen Ausland, wie eine Analyse der Schweizerischen Energiestiftung zeigt. Das befördert zwar den nach wie vor viel zu langsamen Umbau auf neue erneuerbare Energiequellen, rückt aber die selbst gesteckten Schweizer Ausbauziele in noch weitere Ferne. Das liegt weniger an den Grossproduzenten als an mangelnder staatlicher Förderung.

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