Uranabbau

 

Die Atombombe in den Händen der iranischen Theokraten ist eine Horrorvorstellung für den Rest der Welt. Das 2015 vereinbarte Atomabkommen hätte zehn Jahre Zeitgewinn gebracht. Doch der damalige US-Präsident Donald Trump zerriss den Vertrag und stieg aus. Sein Nachfolger Joe Biden sucht das Abkommen wiederzubeleben. In Wien gibt es nun bei einer ersten Verhandlungsrunde Grund zur Hoffnung. Doch die Hürden hin zu einer Einigung sind hoch.

Mittwoch, 07 April 2021 09:46

Den Spatz wieder in die Hand nehmen

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Die Atombombe in den Händen der iranischen Theokraten ist eine Horrorvorstellung für den Rest der Welt. Das 2015 vereinbarte Atomabkommen hätte zehn Jahre Zeitgewinn gebracht. Doch der damalige US-Präsident Donald Trump zerriss den Vertrag und stieg aus. Sein Nachfolger Joe Biden sucht das Abkommen wiederzubeleben. In Wien gibt es nun bei einer ersten Verhandlungsrunde Grund zur Hoffnung. Doch die Hürden hin zu einer Einigung sind hoch.

 

Der Europäische Gerichtshof hat die Klimaklage von zehn Familien abgewiesen. Diese hatten auf den Schutz ihrer durch den Klimawandel bedrohten Grundrechte gepocht und eine Verschärfung der Klimaziele der EU bis 2030 gefordert. Die Klägerinnen und Kläger seien nicht «individuell betroffen» und deshalb gar nicht klageberechtigt.

 

Der Europäische Gerichtshof hat die Klimaklage von zehn Familien abgewiesen. Diese hatten auf den Schutz ihrer durch den Klimawandel bedrohten Grundrechte gepocht und eine Verschärfung der Klimaziele der EU bis 2030 gefordert. Die Klägerinnen und Kläger seien nicht «individuell betroffen» und deshalb gar nicht klageberechtigt.

 

Eigentlich kann es der Welt egal sein, ob das längst zur Mittelmacht gewordene Grossbritannien über 180 atomare Sprengköpfe verfügt oder ob es bis 2030 deren 260 sein werden, wie vom britischen Premier Boris Johnson angekündigt. Doch die fünftgrösste Atommacht der Welt setzt mit der Aufrüstung der Atomwaffenarsenale ein fatales Zeichen.

 

Eigentlich kann es der Welt egal sein, ob das längst zur Mittelmacht gewordene Grossbritannien über 180 atomare Sprengköpfe verfügt oder ob es bis 2030 deren 260 sein werden, wie vom britischen Premier Boris Johnson angekündigt. Doch die fünftgrösste Atommacht der Welt setzt mit der Aufrüstung der Atomwaffenarsenale ein fatales Zeichen.

Gezeiten und Wellen bergen ein enormes Energiepotential. Obwohl bereits in den 1960er Jahren bei Saint Malo weltweit das erste Gezeitenkraftwerk in Betrieb genommen wurde, blieb die Technologie in den Kinderschuhen. Vielmehr steckte man aus militärischen Gründen hunderte von Milliarden Dollars in die Atomenergie. Zum Beispiel in die nicht weit entfernte Wiederaufbereitungsanlage La Hague. Teil eins zum Thema das Meer und die Energie.

 

440px TideKraftwerk

Tidekraftwerk Rance: Seit 1961 zuverlässiger Energielieferant. 

In keinem anderen Land der Welt hat der Super-GAU von Fukushima den Atomausstieg so beschleunigt wie in Deutschland. Schon Ende nächstes Jahr werden die letzten drei von 2011 noch 17 AKW’s abgeschaltet. Der Think-Tank Agora Energiewende zieht eine Zwischenbilanz. Das Fazit: Es wurde erstaunlich viel erreicht. Es gab weder Stromlücken noch -blackouts, es kam zu keinem Kohleboom, erneuerbare Energien haben den Wegfall des Atomstroms um mehr als Doppelte kompensiert. Aber es gibt noch viel mehr zu tun.

In keinem anderen Land der Welt hat der Super-GAU von Fukushima den Atomausstieg so beschleunigt wie in Deutschland. Schon Ende nächstes Jahr werden die letzten drei von 2011 noch 17 AKW’s abgeschaltet. Der Think-Tank Agora Energiewende zieht eine Zwischenbilanz. Das Fazit: Es wurde erstaunlich viel erreicht. Es gab weder Stromlücken noch -blackouts, es kam zu keinem Kohleboom, erneuerbare Energien haben den Wegfall des Atomstroms um mehr als Doppelte kompensiert. Aber es gibt noch viel mehr zu tun.

Vor zehn Jahren hat ein durch ein Tsunami ausgelöster Super-Gau der Atomanlage Fukushima-Daiichi Japan und die Welt erschüttert. Die Aufräumarbeiten werden noch Jahrzehnte dauern, die politischen und wirtschaftlichen Konsequenzen sind noch nicht gezogen.

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Katanga Business

  • Mit seinem Film „Katanga Business“ von 2009 vermittelt der belgische Regisseur Thierry Michel nicht nur einen Einblick in die gegenwärtige Situation der Rohstoffförderung in Katanga, sondern verdeutlicht auch die eigentlichen Aufgaben eines Dokumentarfilmers – Dokumentieren statt Kommentieren.

Eine initiative des

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