Öko-Institut Darmstadt hält an Kritik am AKW Beznau I fest

Das Öko-Institut Darmstadt nimmt Stellung zu den Vorwürfen des Eidgenössischen Nuklearsicherheits-Inspektorates ENSI, das Institut habe in einer Studie zur Sicherheit des AKW Beznau I «schwerwiegende fachliche Mängel» begangen. Die Darmstädter halten an ihrer Darstellung weitgehend fest.
Das Öko-Institut Darmstadt hatte im Auftrag von Greenpeace Schweiz und der Schweizerischen Energiestiftung die Studie zur Sicherheit des AKW Beznau verfasst. Das ENSI hatte 2015 vom Betreiber des AKW Beznau I einen Sicherheitsnachweis verlangt, nachdem bei einer Routineüberprüfung Hunderte von Materialfehlern entdeckt worden waren. Drei Jahre später ging der Reaktor mit Baujahr 1969 wieder ans Netz und darf solange betrieben werden, als er als «sicher» gilt. Das Öko-Institut hatte in der Studie namentlich Zweifel am Prüfverfahren anhand einer Replika des Reaktor-Behälters angemeldet. Das Verfahren war weltweit erstmals zur Anwendung gekommen. Die Stellungnahme ist, ähnlich wie jene zuvor des ENSI, gespickt mit fachlichen, für Laien schwer nachvollziehbaren Erläuterungen. Einen einzigen Fehler, die Verwechslung der Begriffe Mangansulfid und Magnesiumsulfit, räumt das Öko-Institut ein, wirft dem ENSI seinerseits vor, es habe verzerrt aus der Stellungnahme zitiert. Namentlich mahnt das Institut die Freigabe weiterer Unterlagen an, die bisher unter Verschluss gehalten werden.

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