Urs Fitze

Die Schweizer Sektion der Ärztinnen und Ärzte für soziale Verantwortung diskutierte mit Teilnehmern aus aller Welt an einem dreitägigen Kongress in Basel Aspekte der Menschenrechte und zukünftiger Generationen im nuklearen Zeitalter. Das Fazit: Es gibt weit mehr ungelöste als gelöste Fragen. Doch das Interesse einer breiten Öffentlichkeit ist kaum vorhanden.

Die atomare Welt spaltet sich. Während Newcomer wie China in rasantem Tempo neue Atomkraftwerke bauen, überaltert der übrige Kraftwerkpark. Das Durchschnittsalter erreicht inzwischen 29,3 Jahre. 72 der 403 in Betrieb stehenden Atommeiler sind mindestens 40 Jahre alt. Derweil erreicht der Ausbau von Wind- und Sonnenenergienutzung neue Rekordwerte. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des «World Nuclear Industry Status Report».

Während die neun Atommächte dieser Welt und ihre Adlaten noch nicht einmal daran denken, auf ihre Atomwaffen zu verzichten, machen es die atomaren Habenichtse vor: Sie einigten sich im Rahmen einer UNO-Konferenz auf ein totales Verbot. Auch wenn dieses Abkommen kaum mehr als symbolischen Charakter hat: Ein erster, wichtiger Schritt ist getan.

 

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