Am 27. November stimmt die Schweizer Bevölkerung über die «Atomausstiegs-Initiative» ab, die ein Abschalten der Atomkraftwerke nach 45 Jahren verlangt. Danach müssten 2017 drei der fünf Meiler abgeschaltet werden. Der SVP-Nationalrat Christian Imark (Contra) und Kaspar Schuler (Pro), Geschäftsleiter der Allianz Atomausstieg, kreuzen die verbalen Klingen.

Ist die Energiewende ohne Atomkraft möglich? Darüber diskutieren der Nuklearingenieur Horst-Michael Prasser (Contra) und die grüne Parlamentarierin Regula Rytz (Pro). Das Gespräch fand im Rahmen eines Podiums am Filmfestival „Halbwertszeit“ und vor dem Hintergrund einer in der Schweiz anstehenden Volksabstimmung zum Atomausstieg statt.

Für den einen, Michael Schorer, Leiter Kommunikation beim wissenschaftlich-technischen Fachverein Nuklearforum Schweiz, hat die Zukunft der Atomenergie erst begonnen, für den anderen, Alfred Körblein, nuklearkritischer Physiker und Privatgelehrter, ist sie am Ende. Ein Streitgespräch über Strahlung, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit der Atomkraftwerke und die Stromversorgung der Zukunft.

Die Geschichte der friedlichen Nutzung der Atomenergie ist eine Geschichte der Ernüchterung. Heute gibt es genügend Alternativen. Wir brauchen sie nicht mehr. Wir brauchen eine neue Tugend: den Verzicht.

Timothy Mousseau: "Fukushima Catastrophe and its effects on Wildlife"

 

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