IPPAS-Mission in der Schweiz 2018

Mitte 2018 soll eine Mission des International Phaysical Protection Advisory Service (IPPAS) stattfinden. Sie soll die nukleare Sicherung der Schweiz stärken.

Die Internationale Atomenergie Organisation (IAEO) stimmte dem Antrag von ENSI (Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat) und BFE (Bundesamt für Energie) zu, eine IPPAS-Mission in der Schweiz durchzuführen. Bereits 2016 hatte Bundesrat Johann Schneider-Ammann im Rahmen des Nuclear Security Summit die Planung zu einer derartigen Untersuchung angekündigt.

Externe Beurteilung
IPPAS-Missionen wurden von der IAEO geschaffen. Sie bieten Staaten Erfahrungsaustausch und Beratung bei der nuklearen Sicherung. „Mit der IPPAS-Mission holen wir eine unabhängige, externe Sicht durch internationale Fachexperten zum System Sicherung der Schweiz ab und wollen prüfen, wo weitere Verbesserungsmöglichkeiten bestehen“, erklärte Rosa Sardella, Leiterin des Fachbereichs Strahlenschutz und zuständig für die Sicherung beim Ensi.


Die IPPAS bezieht sich auf den Schutz einer Kernanlage vor unbefugten Einwirkungen wie Sabotage oder Terrorismus. Die IRRS-Missionen hingegen beschäftigen sich mit der nuklearen Sicherheit, also dem Schutz von Mensch und Umwelt. Ausländische IAEO-Experten liefern eine Aussensicht auf die rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Zu solchen Überprüfungen durch das IAEO ist das Ensi gesetztlich verpflichtet.
Seit der weltweit ersten IPPAS-Mission 1996 hat die IAEO mehr als 70 Missionen in über 40 Ländern durchgeführt. 2005 fand letztmals eine IPPAS Mission in der Schweiz statt.

Quellen:
http://www.nuklearforum.ch/de/aktuell/e-bulletin/ippas-mission-der-schweiz-2018
https://www.ensi.ch/de/2017/05/30/die-schweiz-will-mit-einer-ippas-mission-die-nukleare-sicherung-staerken/

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